Vom Talent zum Taktgeber: Leif Fricke wird neuer Landestrainer Skisprung in Sachsen-Anhalt

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Der Skiverband Sachsen-Anhalt (SVSA) stellt die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft im nordischen Skisport: Mit dem 23-jährigen Leif Fricke übernimmt ein hochqualifiziertes Eigengewächs die Schlüsselposition des Landestrainers für Skisprung. Fricke hat kürzlich sein duales DSV-Verbundstudium in enger Kooperation mit dem SVSA erfolgreich abgeschlossen und wechselt nun nahtlos in die Festanstellung in seiner sportlichen Heimat.

Von der Schanze an die Seitenlinie, eine Karriere im Zeichen des Adlers

Leif Fricke verkörpert die sportliche DNA der Region. Seine ersten Sprünge absolvierte der gebürtige Hallenser beim SFV Rothenburg, bevor er beim Skiklub Wernigerode unter der Leitung von Jürgen Duschek den Feinschliff erhielt. Als Absolvent der Eliteschule des Sports in Oberwiesenthal kennt er den Weg vom Nachwuchstalent zum Leistungssportler aus eigener Erfahrung – eine Expertise, die er nun an die nächste Generation weitergeben wird.
Das absolvierte DSV-Verbundstudium gilt als Goldstandard in der Trainerausbildung. Es kombiniert alle Lizenzabschlüsse im Leistungssport mit einem Bachelorabschluss in Sportwissenschaft. Durch diesen dualen Ansatz war Fricke bereits während des Studiums beim SVSA angestellt und konnte Theorie und Praxis ideal verzahnen.
„Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und darauf, meine Erfahrungen als Trainer einzubringen“, so Leif Fricke. „Gemeinsam mit meinen Kollegen möchte ich neue Impulse setzen, um unsere Athletinnen und Athleten bestmöglich zu fördern. Eine enge Zusammenarbeit im Verband ist mir wichtig, um die positive Entwicklung des Skispringens in Sachsen-Anhalt weiter voranzubringen.“

Strategische Weichenstellung für den Nachwuchs

Für den Verband bedeutet die Personalie Planungssicherheit. Sportkoordinator Thomas Hedderich skizziert das Aufgabenprofil: „Leif wird sich auf die Sichtung und Entwicklung junger Talente konzentrieren, sie an nationale Wettkämpfe heranführen und den Übergang an die Eliteschulen des Sports begleiten. Zudem wird er die Aus- und Fortbildung innerhalb des SVSA stärken. Das ist eine entscheidende Weichenstellung für unsere Zukunft.“
Dr. Rüdiger Ganske, Präsident des SVSA, ergänzt: „Diese Verpflichtung ist die folgerichtige Maßnahme angesichts unserer sehr guten Entwicklung im Nachwuchsleistungssport insgesamt und speziell im Skisprung.“

Schulterschluss mit der nationalen Spitze

Auch beim Deutschen Skiverband (DSV) wird die Entscheidung begrüßt. Sepp Buchner, Sportdirektor Skisprung / Nordische Kombination, sieht in Fricke einen „sehr gut ausgebildeten und engagierten Nachwuchstrainer“.
Um die Qualität der Ausbildung stetig zu steigern, ist eine dauerhafte Kooperation geplant. Fricke wird auch künftig regelmäßig in Maßnahmen des DSV eingebunden, um im direkten Austausch mit den Nachwuchstrainern seine Berufspraxis zu vertiefen. Dieser „enge Schulterschluss“ stellt sicher, dass die Ausbildung in Sachsen-Anhalt stets am Puls der Zeit bleibt und der Weg in die nationale Spitze geebnet wird.

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