Ein echtes Heimspektakel hat der Skiklub Wernigerode 1911 e. V. am 27.06.2026 im Harz organisiert. Unter der Flagge des Deutschen Skiverbandes (DSV) trafen sich 75 Nachwuchstalente zum traditionsreichen 7. Springen des DSV Nord Cup und gleichzeitig Finale 2025/26 im Spezialspringen und der Nordischen Kombination. Trotz herausfordernder meteorologischer Bedingungen mit extremer Sommerhitze von bis zu 38 °C und drehenden Winden bewiesen die Skispringerinnen und Skispringer unseres Landesverbandes sportliche Höchstleistungen auf der K-63-Schanze und sicherten sich gute Platzierungen im nationalen Teilnehmerfeld.
Das sportliche Highlight aus Sicht des sachsen-anhaltischen Skiverbandes lieferte Gregor Dietrich vom WSV Harzgerode in der Altersklasse der Jugend/Junioren J16–J19. Mit zwei absolut konstanten und technisch sauberen Flügen auf jeweils 61,5 Meter bestimmte er die Konkurrenz und sicherte sich mit einer Gesamtnote von 219,3 Punkten verdient den Tagessieg. Auch sein Verbandskollege Max Berger, der ebenfalls für den WSV Harzgerode an den Start ging, demonstrierte seine Klasse. Im ersten Durchgang bei 63,0 Metern noch leichte Landungsprobleme, sprang er im zweiten Wertungsdurchgang starke 61,0 Meter weit und komplettierte mit Platz 3 und 205,7 Punkten das exzellente Abschneiden des Harzer Traditionsvereins auf dem Siegerpodest. In der stark besetzten Juniorenklasse präsentierte sich die Trainingsgruppe aus Wernigerode, die an der Sportschule in Oberhof trainieren, geschlossen in den Top-10. Frieder Stoor zeigte ansprechende Flüge von 58,0 und 55,0 Metern und erkämpfte sich einen sechsten Platz. Dahinter folgte sein Vereinskollege Matti Sommer, der nach 52,0 Metern im ersten Versuch im Finale 53,0 Metern nachlegte und sich Rang 9 sicherte.


Die Athletinnen und Athleten des ausrichtenden Skiklub Wernigerode 1911 e. V. zeigten eine geschlossene Mannschaftsstärke über alle Altersklassen hinweg. Merle Probst sprang bei den Juniorinnen nach einem Flug auf 41,5 Meter im ersten Durchgang, sowie der Steigerung im zweiten Durchgang auf 43,5 Meter, den Silberpokal.
Elias Sauter (Skiklub Wernigerode) vertrat den SVSA in der extrem umkämpften Schülerklasse S14/15 mutig und belegte im Endklassement mit soliden Weiten den zwölften Rang. Bei den jüngeren Schülern S12/13 traten Elias Nebel von den SFS Wippra an, der sich mit konstanten Sprüngen auf 50,5 und 51,0 Meter auf einem achten Platz positionierte. Marvin Stöber (Skiklub Wernigerode) behauptete sich im dichten Teilnehmerfeld und erreichte mit stabilen Flügen den 13. Platz der Tageswertung.
Die jüngste SVSA-Starterin Sina Schweter, ebenfalls Skiklub Wernigerode, sammelte in der Altersklasse der Schülerinnen 12/13 vor allem Erfahrung und belegte am Ende Rang zehn, dabei hatte sie mit der anspruchsvollen Zwölfmorgentalschanze durchaus zu kämpfen.
Dass das Event trotz der extremen Thermik und Hitze reibungslos und unfallfrei über die Bühne ging, verdankt der Skiverband der guten Organisation vor Ort, dem Skiklub Wernigerode, unter der Leitung von Rennleiter Hannes Boose und dem erfahrenen Wertungsgericht, den vielen Helfern und Helferinnen, die sichere Bedingungen für alle startenden Vereine aus dem gesamten Bundesgebiet gewährleistet haben.
Der SVSA gratuliert allen Athletinnen und Athleten zu diesen herausfordernden Leistungen im Zwölfmorgental.
Weitere bildliche Eindrücke vom Wettkampftag über die website des SK Wernigerode e.V.