DSV NordCup: Nachwuchsspringer aus Sachsen-Anhalt zeigen Aufwärtstrend

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Im skisprungtechnisch eher nördlich gelegenen Brandenburg, genauer gesagt in Bad Freienwalde, fand am Wochenende des 11. und 12. September die zweite Station des DSV NordCups statt.
Wie gewohnt war der Wettkampf hervorragend organisiert und sportlich attraktiv besetzt. Die besten Springerinnen und Springer der Nordverbände aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Hessen sowie vereinzelt auch aus Bayern gingen an den Start. Mit fünf Starterinnen und Startern stellte der Skiverband Sachsen-Anhalt dabei einen nicht unerheblichen Teil des Teilnehmerfeldes.

Sina Schweter vom SK Wernigerode erreichte in ihrer Altersklasse den 4. Platz und konnte auf der 60-Meter-Schanze weitere wertvolle Wettkampferfahrungen sammeln.
Im mit 31 Sportlern stark besetzten Feld der Schüler 14 und 15 zeigte Anton Hahn eine solide Leistung. Mit Sprüngen auf 56,5 und 55,5 Meter belegte er am Ende den 13. Platz.
Elias Nebel vom SFS Wippra, der erst seit knapp einem Monat die Eliteschule des Sports in Oberwiesenthal besucht, erreichte den 16. Platz. Für ihn bot der Wettkampf eine weitere wichtige Gelegenheit, sich an das höhere Trainings- und Wettkampfniveau heranzuarbeiten.
Für Elias Sauter vom Skiklub Wernigerode war es der erste DSV NordCup außerhalb Sachsen-Anhalts. Umso erfreulicher war seine Leistung. Mit Sprüngen auf 52,0 und 48,5 Meter erreichte er den 20. Platz und sammelte zugleich wichtige Erfahrungen auf überregionaler Ebene.
Bei Marvin Stöber lief es mit dem 22. Platz ergebnistechnisch bereits deutlich besser als bei der ersten NordCup-Station in Pöhla. Sein im Training bereits mehrfach gezeigtes Potenzial konnte er im Wettkampf allerdings noch nicht vollständig abrufen.

Der DSV NordCup bietet insbesondere in der Vorbereitung auf den am kommenden Wochenende stattfindenden DSV Schülercup in Degenfeld eine optimale Möglichkeit, die eigene Form unter Wettkampfbedingungen zu testen und den aktuellen Leistungsstand einzuordnen.
Aus Sicht des Skiverbandes Sachsen-Anhalt ist vor allem der positive Entwicklungstrend der jungen Athletinnen und Athleten erfreulich. Die Ergebnisse in Bad Freienwalde zeigen, dass die kontinuierliche Arbeit im Nachwuchsbereich in die richtige Richtung geht. Die gesammelten Wettkampferfahrungen auf überregionaler Ebene sollten den Sportlerinnen und Sportlern zusätzlichen Auftrieb und Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben.

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